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Am Sonntag dem 29. Juni 2008 - dem Tag des
Europameisterschafts-Endspiels Deutschland-Spanien - nahm ich morgens mein
Fahrrad und fuhr zunächst von meinem Heimatort
Brechten hoch oben im Dortmunder
Norden gen Südwesten. Ich hatte mir vorgenommen endlich einmal Teile des
mittleren Ruhrgebiets mit dem Fahrrad zu erkunden. Also folgte ich den Schildern
des Emscherpark-Radwegs dessen südlicher Zweig durch meine Heimat führt.
Vorweg darf ich sagen, dass ich vollends begeistert bin. Als Lokalpatriot über
die herrliche Landschaft und als Fahrradfahrer über die Qualität der Wege und
die nahezu vollständige Beschilderung der Radtour.
Die Bilder sollen einen Eindruck der Strecken vermitteln, damit sich vielleicht
der eine oder die andere auch einmal traut, diese Radtouren zu fahren. Ich
für meinen Teil werde im Laufe der nächsten Monate die anderen Strecken auch
befahren und an dieser Stelle wieder Bericht erstatten.
Am Samstag 2. Mai 2009 beschloss ich dem Emscherpark-Radweg weiter zu folgen.
Ich ließ mich bis Bochum bringen und fuhr die ersten Kilometer von Bochum-Gerthe
bis zur Erzbahntrasse auf der Strecke, die ich schon vom Vorjahr kannte. Auch
der weitere Verlauf von der Erzbahntrasse nach Westen ist geprägt von
landschaftlicher Schönheit und interessanten Industriedenkmälern. Einer der
absoluten Höhepunkte ist natürlich die Zeche Zollverein, die zum Weltkulturerbe
zählt. Darüber hinaus war das Wasserschloss Borbeck für mich als Burgenfreund
eine angenehme Überraschung.
Den Emscherpark-Radweg Nord kannte ich schon in Teilen von früheren Touren,
nämlich von einer Fahrt entlang dem Rhein-Herne-Kanal. Die Fotos von dieser Radtour
sind hier ebenfalls dargestellt. |